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KölnZwischen Kölsch und Karneval - und das mit Lebenslust und Flair Weltoffene MillionenmetropoleKöln: Die Spitzen des Doms überragen die älteste deutsche Großstadt mit ihren unzähligen kulturhistorischen Schätzen, mit ihren weltbekannten Museen und ihrer aktiven Kunst-Szene. Ob Straßenmusik in der Hohe Straße oder Gala im modernen Opernhaus, ob Pflastermalerei auf der Domplatte oder alte Meister im Wallraf-Richartz-Museum, ob Ringfest auf dem Boulevard oder Karneval in der ganzen Stadt - in Köln verbindet sich das alles zu einem vitalen Gesamtkunstwerk - in einer weltoffenen Millionenmetropole, die trotz ihrer Größe ihren familiären Charakter nie verloren hat. Gastronomische MetropoleVom ehrwürdigen Brauhaus mit dem einzigartigen Kölsch und den typischen kleinen Kölner Leckereien, bis hin zu ausgezeichneten Spitzenrestaurants - mit weit über 3.000 Wirtschaften, Restaurants und Brauhäusern liegt Köln in Deutschland ganz weit oben. Keine andere Stadt in der Bundesrepublik hat - umgerechnet auf die Zahl ihrer Einwohner - so viele Kneipen, aber auch so viele erstklassige Restaurants. Typisch Köln:In Köln fühlt sich die Welt zu Hause. Hier treffen sich die Menschen zu einem Kölsch, zu einem Gespräch oder einfach, um miteinander zu lachen. Das Leben in Köln ist unkompliziert und lebendig - die Toleranz und Weltoffenheit der Kölner sprichwörtlich. KulturKulturdenkmäler und MuseenKöln steht auf geschichtsträchtigem Boden. Im Schatten des Doms finden sich zahlreiche Kulturdenkmäler aus den letzten 2000 Jahren wie das berühmte römische Dionysosmosaik, das Overstolzenhaus und der Gürzenich aus dem Mittelalter oder moderne Bauten wie das Opernhaus (1957) und der Mediapark (ab 1989). Mit dem Kölner Hauptbahnhof (1890 - 1894) und seiner restaurierten Stahl-Glas-Konstruktion, dem Dom selbst und den anschließenden Museen (Museum Ludwig, Römisch-Germanisches Museum) verbinden sich im Zentrum auf engsten Raum die prägenden Elemente der Kölner Stadtgeschichte: Handel, Wandel und Verkehr, Religion und Heiligenverehrung, Moderne Kunst. Das Museum Ludwig ist das bekannteste der zehn städtischen und der vielen kirchlichen und privaten Museen in der Domstadt. Es zeigt einen Überblick über die Kunst des 20. Jahrhundert von internationalem Rang. Das Römisch-Germanische Museum erzählt eindrucksvoll die Geschichte der Römer am Rhein. Mit dem Rautenstrauch-Jost-Museum verfügt die Stadt auch über das einzige völkerkundliche Museum in Nordrhein-Westfalen. Das Angebot der zahlreichen privaten Museen reicht von eindrucksvoller sakraler Kunst im Diözesan-Museum oder der Kunststation St. Peter bis zur Fotografischen Sammlung der SK Stiftung Kultur mit den Bildern des Kölner Fotografen August Sander. Museum für Design der 60er/70er Jahre im Popdom und dem Deutschen Sport- und Olympiamuseum. Süß geht es im Schokoladenmuseum Imhoff-Stollwerck im Rheinauhafen zu, wo man sich über allerlei Wissens- und Schmeckenswertes aus der Geschichte der Schokolade informieren kann. KunstszeneKöln ist seit den sechziger Jahren die deutsche Kunst(handels)metropole. Hier leben Künstler wie Gerhard Richter, Jürgen Klauke, Rune Mields oder H.A. Schult, Bernhard Schultze und der "Bananensprayer" Thomas Baumgärtel. Mehr als 100 Galerien präsentieren das gesamte Spektrum der Weltkunst und des weltweiten Kunsthandels. Zweimal im Jahr laden die Galeristen regelmäßig zu ihren "Premierentagen": dann werden in allen Galerien und an anderen Kunstorten gleichzeitig neue Ausstellungen eröffnet. Kein Wunder, daß auch der Bundesverband Deutscher Galerien und Kunstbuchverleger (BVDG) seinen Sitz in Köln hat. Der Auktionshandel ist mit so bekannten Namen wie dem deutschen Marktführer Kunsthaus Lempertz oder Van Ham Kunstauktionen vertreten. Hinzu kommen drei große Messen, die regelmäßig die Welt in die Koelnmesse holen. Die Art Cologne ist die Mutter aller Kunstmessen. Sie startete 1967 mit 15.000 Besuchern und 1 Mio. DM Umsatz, mittlerweile haben sich Umsatz und Besucherzahlen vervielfacht. Die "Art" gilt als internationales Trendbarometer und findet regelmäßig Anfang Oktober statt. Im Frühjahr laden die Westdeutsche Kunst Messe (WKM) und die KUNSTKÖLN zum Besuch. Die WKM hat sich über die Jahre zum "Flaggschiff der deutschen Kunst- und Antiquitätenmessen" entwickelt. Ihr Schwerpunkt liegt traditionell auf der Malerei des 19. Jahrhunderts, daneben gibt es ein reiches Angebot von Möbeln und Kunsthandwerk. Die KUNSTKÖLN ist die jüngste Kölner Messe und im Konzept bisher weltweit einmalig. Sie verbindet die Präsentation von hochwertiger Originaldruckgrafik, Künstlerbüchern, Photo- und Skulptureneditionen, Multiples und Art Brut. Abgerundet wird das Angebot für Kunstinteressierte durch die Museen. Neben dem Museum Ludwig oder dem Museum für Ostasiatische Kunst gibt es auch zahlreiche private Sammlungen, etwa im Diözesanmuseum, dem Käthe Kollwitz Museum Köln oder der Kunststation Sankt Peter. Sehenswert ist auch der Skulpturenpark des Sammlerehepaars Eleonore und Michael Stoffels nahe dem Kölner Zoo. Musik für jeden GeschmackKöln ist die Stadt der Live-Musik. Hier finden an jedem Tag Konzerte mit der Musik aus aller Herren Länder und Zeiten und in den unterschiedlichsten Stilrichtungen statt. Die Philharmonie hat sich seit ihrer Eröffnung zu einem der international bedeutendsten Konzertsäle entwickelt. Sie bietet nicht nur Klassik mit den bekanntesten Orchestern weltweit wie den Berliner oder Münchener Philharmonikern oder dem Chicago Symphony Orchestra. Hier gastieren auch Musiker wie Placido Domingo, Udo Lindenberg, Liza Minelli, Miles Davis oder Ute Lempert. Auf der anderen Seite des Hauptbahnhofs wird im Musical Dome Entertainment vom Feinsten geboten - z.B. das Musical "Jekyll & Hyde". Internationale Stars aus Rock, Pop und Oper gastieren regelmäßig in der Kölnarena, der größten Show- und Musikhalle Deutschlands. Clubs und Hallen der unterschiedlichsten Größe wie der Stadtgarten, das Subway, das E-Werk, die Live-Music-Hall oder das Palladium haben sich in verschiedenen Musikstilen und -Genres profiliert. Das städtische Opernhaus bietet ein Repertoire aus klassischer und romantischer Oper. Auch in den zahlreichen Kölner Kirchen sind immer wieder Konzerte zu hören. Ein Grund für das reiche Kölner Musikangebot liegt in der breiten Kölner Musikerszene. Die zahlreichen Rundfunk- und Fernsehsender bieten ihnen vielfältige Arbeitsmöglichkeiten, mit der Kölner Hochschule für Musik gibt es eine renommierte Ausbildungsstätte. Namen wie Karlheinz Stockhausen, Mauricio Kagel, John Cage oder die Gruppe Can um Holger Szukay stehen für diese Tradition. Aus der Hochschule heraus haben sich auch eine Reihe von Ensembles der Alten Musik wie Concerto Köln, Musica Antiqua Köln mit dem Geiger Reinhard Goebel oder Cantus Cölln gebildet. Sie genießen heute Weltruhm und haben Köln zum Zentrum der Bewegung der Alten Musik gemacht. Daneben gibt es eine lebendige Rock-Szene, für die Gruppen wie BAP, die Bläck Fööss oder de Höhner stehen. Und natürlich HipHop & Techno - dafür stehen Labels wie Groove Attack. Theaterszene und FernsehenDas bekannteste Kölner Theater trägt den Namen "Millowitsch". Das Volkstheater ist eine Kölner Institution seit 1848, der 1999 verstorbene Willy Millowitsch galt und gilt als die Verkörperung des Kölschen schlechthin. Die Stadt hat ihm bereits zu Lebzeiten ein Denkmal gesetzt und ihn zum Ehrenbürger gemacht. Schon als Kind stand Willy auf der Bühne und übernahm später das Haus von seinem Vater. Seine Popularität weit über Köln hinaus verdankt er vor allem seinen Fernsehauftritten. Am 27. Oktober 1953 sendete der WDR die erste Live-Übertragung aus einem Theater mit Publikum überhaupt. Der "Etappenhase" mit Willy Millowitsch in der Hauptrolle wurde ein Sensationserfolg, die folgenden Fernsehübertragungen regelmäßig zu "Straßenfegern". Bis heute übertrug das Fernsehen mehr als 150 Aufführungen des Millowitsch-Theaters. Nach dem Tod von Willy hat dessen Sohn Peter die Leitung des Theaters übernommen. Noch älter als das "Millowitsch-Theater" ist übrigens das Hänneschen Theater. In dem 1802 gegründeten Puppenspiel wird das Publikum vor allem mit Witz und kölschen Texten unterhalten. Heute verfügt Köln über eine rege Theater- und Kleinkunst-Szene. Neben "klassischen" Theaterangeboten etwa im Theater "Der Keller", dem "Theater im Bauturm", den "Freien Kammerspielen" oder der "Comedia" gibt es Entertainment, Kabarett und Comedy im schrillen "Scala Theater" von Wally Bockmayer, dem "Senftöpfchen" oder dem "Atelier Theater". Repertoiretheater bieten die Städtischen Bühnen mit dem Schauspielhaus, der Schlosserei und in der Halle Kalk. Live im Fernsehen!Wenn Sie Köln besuchen, laufen Sie vielleicht einem Kamera-Team in die Arme und werden für eine Umfrage nach Ihrer Meinung gefragt. Oder Sie stoßen auf den Drehort einer Serie oder eines Spielfilms. Irgendwo in Köln wird immer gedreht. Allein 1999 hat die Stadt Köln in diesem Zusammenhang rund 1.500 Drehgenehmigungen erteilt. Eine reizvolle Möglichkeit, Medienproduktion zu erleben, ist die Teilnahme an einer TV-Sendung - als Zuschauer. Dafür drei Tipps zur (frühzeitigen) Anmeldung:
Lesungen & LiteraturhausIn Köln leben zahlreiche Autoren. Sie arbeiten nicht nur für Bücher und Verlage, sondern sind häufig auch für Rundfunk und Fernsehen tätig. Hans Werner Kettenbach schrieb nicht nur zahlreiche Romane, sondern schuf auch mit der Figur des pensionierten Polizeikommissar Klefisch eine kongeniale Vorlage für die Fernsehfilme mit dem Kölner Volksschauspieler Willy Millowitsch in der Hauptrolle. Christoph Gottwald erfand nicht nur mit dem Köln-Krimi den Prototyp des regional orientierten Kriminalromans, sondern schreibt auch viele Drehbücher fürs Fernsehen. Als der Schriftsteller Kölns gilt freilich unangefochten Nobelpreisträger Heinrich Böll. Sein Nachlass wird heute im Heinrich-Böll-Archiv in der Stadtbibliothek aufbewahrt. Mit dem Kölner Literaturhaus hat sich die literarische Szene ein Zentrum mit einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm rund ums Buch geschaffen. Auch die zahlreichen Kölner Buchhandlungen und Verlage bieten häufig Lesungen an. Eine besondere Form der Lesung vedankt seine Existenz der Rolle Kölns als Medienmetropole. Regelmäßig finden hier sogenannte Readings statt: der dramatische Vortrag von Drehbüchern, die nicht verfilmt wurden. Beteiligt sind häufig prominente Darsteller. Wer sich für antiquarische Titel interessiert, kann eine der Auktionen des Auktionshauses Venator & Hanstein KG besuchen. Es hat sich auf den Bereich antiquarischer Bücher und Drucke spezialisiert. Quelle: www.Koeln.de Hier stellen wir Ihnen einige ausgewählte Top-Locations vor.
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